Social Impact Award 2012
Bereits zum vierten Mal heißt es "Push the button, change the world!": das Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien ruft zur Teilnahme am Social Impact Award 2012 auf – diesmal auch in den CEE-Ländern Rumänien und Tschechien. Der Preis zeichnet innovative Projekte aus, die nachhaltig Probleme wie Armut, Ungleichheit und Umweltzerstörung beseitigen sollen. Förderer des Awards sind u.a. die ERSTE Stiftung, good.bee und berndorf. Eingereicht werden kann bis zum 05. April, am 31. Mai werden die Sieger ausgezeichnet.
Eine kostengünstige, wartungsfreie Solarbrunnen-Pumpstation, eine Video- Plattform, die den Lebens- und Berufswegen von Menschen nachgeht, ein Café mit Bewerbungskursen für Jugendliche mit Migrationshintergrund, ein Ausbildungsprogramm für chinesische Bauarbeiter sowie ein Projekt, das Zwangsprostituierte über ihre Rechte und Ausstiegsmöglichkeiten informiert – das waren die 2011 mit dem Social Impact Award ausgezeichneten Projekte von Studierenden.
Um nicht nur österreichischen Studenten die Chance auf Bildung im Bereich des Social Entrepreneurship zu geben, stößt der Social Impact Award heuer erstmals in neue Gewässer vor: "Ab 2012 sind auch Rumänien und Tschechien mit an Bord. In diesen Ländern denken viele Studierende unternehmerisch und sozial, sind aber mit Social Entrepreneurship wenig vertraut. Eine gute Absicht und eine soziale Geschäftsidee haben und umzusetzen sind jedoch zwei Paar Schuhe – damit es nicht nur bei der Absicht bleibt, unterstützen wir Studierende bei Ihren ersten Schritten," so Peter Vandor, Projektvorstand des Social Impact Awards.
Beim Social Impact Award zahlt sich soziales Engagement gleich doppelt aus: Die vier Siegerprojekte können sich nicht nur über ein Stipendium in Höhe von je 4.000 Euro freuen, sondern erhalten auch für drei Monate einen Arbeitsplatz im The HUB Vienna, einem modernen Arbeitsplatz für Sozialunternehmer. Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Studierenden an österreichischen Universitäten, die ein Projekt oder Unternehmen mit sozialem Ziel gründen möchten oder bereits gegründet haben. Bei Team-Einreichungen muss die Hälfte der Mitglieder Studenten sein.
Hilfe bei Ideenfindung und Projekt-Entwicklung gibt es in kostenlosen Workshops, die während der Einreichphase für den Social Impact Award allen interessierten Personen österreichweit offen stehen. Teilnehmer haben darin zudem die Möglichkeit, sich mit angesehenen Experten aus der Praxis auszutauschen.
Gefördert wird der Social Impact Award 2012 auch heuer wieder von good.bee, ERSTE Stiftung, berndorf und weiteren namhaften Unterstützern. comm:unications – Agentur für PR, Events & Marketing unterstützt den Social Impact Award auch 2012 wieder bei PR und Pressearbeit.
Margaretha Lupac-Demokratiepreis im Jahr 2012
Durch diesen Wettbewerb sollen außergewöhnliches zivilgesellschaftsliches Engagement und Einsatz für Demokratie, Geschlechterdemokratie oder Minderheitenrechte genauso ausgezeichnet werden, wie der Einsatz für den Dialog in der politischen Auseinandersetzung, in der Kunst und in gesellschaftlichen Fragen als Ausdruck der Toleranz und der Integration. Die gemeinnützige Stiftung des Parlaments lädt dazu Personen und Institutionen zur Bewerbung ein, die im Rahmen ihres Lebenswerkes bzw. in ihrer täglichen Arbeit in den oben beschriebenen Aufgabenfeldern tätig sind.
Bis zum 7. Mai 2012 sind Einreichungen für den Preis, der auf bis zu drei Bewerbungen verteilt werden kann, möglich. Das Preisgeld beträgt insgesamt 15.000,-- Euro.
Der Margaretha Lupac-Demokratiepreis geht zurück auf die Erbschaft einer Wienerin, die im Jahr 2010 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Alle Informationen zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern der Stiftung sowie die näheren Details zur aktuellen Ausschreibung finden sich auf der Website des Parlaments, oder können über die Geschäftsführerin der Stiftung Dr. Susanne Janistyn, Tel.: (01) 40110 2216 DW bezogen werden.
SozialMarie
Am 15. November ist es wieder so weit: die Ausschreibung der SozialMarie beginnt, bereits zum achten Mal! Auch dieses Jahr suchen wir ProjektbetreiberInnen, die mit innovativen Lösungen auf geänderte gesellschaftspolitische Bedingungen reagieren. Die besten 15 Projekte werden mit dem SozialMarie Preis und einem Preisgeld im Gesamtwert von 42.000 Euro ausgezeichnet.
Anmeldeformular
Einreichfrist: bis Dienstag, 7. Februar 2012, 24:00 Uhr. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
NEU!! SozialMarie Publikumspreis
Wenn Sie dieses Jahr für die SozialMarie einreichen, haben Sie erstmalig die Chance, den SozialMarie Publikumspreis zu gewinnen. Den Preis bekommt jenes Projekt, das vom 28. Februar bis 26. März 2012 die meisten Stimmen auf unserer Webseite www.sozialmarie.org erhält. Es wird einen österreichischen und einen ungarischen Preis geben. Die Sieger erwartet eine Überraschung, die im Rahmen der Preisverleihung am 1. Mai 2012 vorgestellt wird. Reichen Sie ein, und mobilisieren Sie Ihre Bekannten, sich für Ihr Projekt einzusetzen!
SozialMarie, Preis für soziale Innovation
Das Ziel der SozialMarie ist innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Vernetzung von Sozialprojekten zu fördern. Durch die Auszeichnung inspirieren Projekte zur Nachahmung oder Weiterführung neuer Ideen. Aus über 1.400 Einreichungen wurden in den vergangenen 7 Jahren 105 Projekte mit insgesamt 294.000 Euro ausgezeichnet.
Schindler Award 2012
Anmelden können sich Architekturstudenten/innen und -hochschulen aus ganz Europa. Es gilt, das Leitmotiv "Access for all" in der Planung umzusetzen. Bewertet werden die Projekte von einer Jury aus international renommierten Experten unter dem Vorsitz von Prof. Kees Christiaanse von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich.
Studierende und Architekturschulen sind eingeladen, Vorschläge für die Umgestaltung eines vernachlässigten Bezirks der ansonsten hervorragend erhaltenen Altstadt von Bern, der Hauptstadt der Schweiz, einzureichen. Den Projekten muss ein Masterplan beiliegen, der überzeugend Antwort auf die Mängel des Wettbewerbs-Areal "Schützenmatt" gibt. Der Fokus des Awards liegt auf dem städtebaulichen Konzept. Eine besondere Herausforderung sind dabei der Zugang zum nahe gelegenen Flusstal sowie die Integration von sozialen Einrichtungen.
Das Leitmotiv des Wettbewerbs ist "Access for all", eine Designphilosophie, die den Wunsch nach Mobilität für Menschen aller Altersstufen und körperlichen Fähigkeiten berücksichtigt. Der Schindler Konzern - der den Wettbewerb bereits zum fünften Mal organisiert - ist überzeugt, dass barrierefreie Mobilität ganzheitlich zu betrachten ist: Die Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude und Plätzen muss für alle Menschen möglich sein, unabhängig von deren Alter, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten. Die Differenzierung zwischen "behindertengerechter" und "normaler" Architektur soll abgeschafft werden; gefragt ist eine nachhaltige barrierefreie Architektur, die allen gerecht wird.
Der Wettbewerb 2012 ist eine hervorragende Gelegenheit, neue Gestaltungsmöglichkeiten für eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas zu entwickeln. Das "Schützenmatt" Areal grenzt nordwestlich an das historische Stadtzentrum und liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Geteilt durch eine Eisenbahnbrücke und von einem Chaos von Strassen und Häusern sowie einem Parkplatz für Autos und Busse eingeschlossen, liegen auf dem Wettbewerbsgelände ausserdem Museen, Kulturzentren und eine Abgabestelle für Drogenabhängige.
Studierende, die sich für die Teilnahme am Wettbewerb 2012 interessieren, melden sich online an. Ausserdem verleiht der Wettbewerb Preise an Architekturhochschulen, die das Konzept "Access for all" in ihre Lehrpläne aufnehmen.
Anmeldeschluss ist der 30. April 2012. Die Projektvorschläge müssen bis zum 30. Juli 2012 eingereicht werden.
Der Schindler Award steht unter dem Patronat der Schindler Gruppe.
Der 1874 gegründete Schindler Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen und damit einhergehenden Dienstleistungen. Seine innovativen und umweltfreundlichen Zutritts- und Beförderungssysteme prägen massgeblich die Mobilität einer urbanen Gesellschaft.



