"Gestern hat die ÖAR 15 gute Gründe fürs Pflegegeld aufgelistet – doch wie man sieht, sind die wichtigsten Argumente nicht bis zur Regierungsspitze durchgedrungen," zeigt sich ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget über das heutige Nicht-Ergebnis des Ministerrates enttäuscht.
Unmäßig rasche Preiserhöhungen in allen Lebensbereichen machen vor allem jenen Menschen zu schaffen, die ohnedies in ihrer Lebensführung auf jeden Cent angewiesen sind – daher ist eine Erhöhung des Pflegegeldes, zumindest in jener Minimalvariante wie in der Novelle zum Bundespflegegeldgesetz und zur Einstufungsverordnung in Begutachtung von Bundesminister Buchinger vorgeschlagen, unaufschiebbar.
Es ist dringend an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen und endlich in die Verhandlungen einzutreten! Die ÖAR und die durch sie vertretenen Organisationen und damit Menschen mit Behinderungen fordern die Bundesregierung auf, die Wertanpassung des Pflegegeldes ab 1. Jänner kommenden Jahres, sowie die jährliche Valorisierung zu beschließen – es geht um die Existenz von 400.000 Menschen in Österreich.
Wien, 2. Juli 2008



