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...und täglich grüßt das Murmeltier...

Kritisch reagierte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASBÖ) auf die am vergangenen Freitag ausgelaufene, sehr kurze Begutachtungsfrist zu dem Gesetzesentwurf zur Ausweitung der Befugnisse der Betreuer im Rahmen der 24-Stunden-Pflege. Unter anderem findet sich in der Aussendung die Forderung "… Pflegebedürftige und deren Angehörige sollten künftig keine Geld-, sondern tatsächliche Sachleistungen (keine Gutscheine) in Form von Pflege und Betreuung erhalten…"  Für ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget bedeutet dies einen beinahe schon unerträglichen Affront gegenüber pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen im Speziellen.

"Sie haben´s noch immer nicht verstanden", zeigt sich der Präsident verärgert, "dass das Pflegegeld eine der größten Errungenschaften für Menschen mit Behinderungen in der 2. Republik darstellt. Es kann doch nicht sein, dass eine Dienstleisterorganisationen alle ihre Kräfte nur in eine Richtung mobilisiert, nämlich in die, neue Kunden für ihre Dienstleistungen zu gewinnen und dadurch aber gleichzeitig wieder einen katastrophalen Rückschritt in der selbstbestimmten Lebensweise von Menschen mit Behinderungen einleiten!" Sollte der Arbeiter-Samariter-Bund hier im Unklaren sein, so geben zahlreiche seriöse und wissenschaftlich fundierte Studien über die Stellung des Pflegegeldes Auskunft, so Voget abschließend.

 Wien, 25. Februar 2008

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR)
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