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Kultur

Dialog im Dunkeln

In kleinen Gruppen werden die Besucherinnen und Besucher von blinden und sehbeeinträchtigten Führern durch Alltagssituationen begleitet - in völliger Lichtlosigkeit.
Adresse: 1010 Wien, Freyung 6 (Schottenstift); www.imdunkeln.at, Reservierung erforderlich unter 01 8906060.

 

MUSA bietet Kunstgenuss für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Das MUSA - Museum auf Abruf (1., Felderstraße 6-8) bietet seit Februar 2009 auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit Kunst zu genießen. Mithilfe des barrierefreien Zuganges, der rollstuhlgerechten Ausstattung sowie Übersetzungen in Gebärdensprache werden wirklich alle Kunstinteressierten eingeladen, eine Auswahl der rund 20.000 Werke zu betrachten. Im Rahmen der Ausstellungseröffnungen übersetzen DolmetscherInnen sämtliche Statements für Menschen mit auditivem Handicap. Die Videomitschnitte dieser Eröffnungen samt den Übersetzungen in Gebärdensprache können daraufhin jederzeit unter www.musa.at abgerufen werden. Zudem bieten Induktionsschleifen - im Boden eingelassene Übertragungskabel - auch BenutzerInnen von Hörgeräten eine verbesserte akustische Wahrnehmung.
Für Führungen in Gebärdensprache können sich Interessierte per E-Mail: andrea.hoeller@wien.gv.at jederzeit anmelden. Die nächste Führung für hörbehinderte BesucherInnnen findet am 14.8. um 17.00 Uhr, im Rahmen der Ausstellung "Common History and Its Private Stories. Geschichte und Geschichten", statt. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht erforderlich.
Über die Sammlung zeitgenössischer Kunst informiert aber auch das Webportal der Stadt Wien, www.kulturgut.wien.at. Unter "Kunstsammlung MUSA" sind alle wesentlichen Informationen, über die in der Sammlung vertretenen KünstlerInnen sowie die angekauften Kunstwerke seit 1951 abrufbar.
Weitere Informationen: www.musa.at, www.kulturgut.wien.at, www.gebaerdenwelt.at.

Theater für Alle

Das Wiener Schauspielhaus bietet alle seine Vorstellungen auch in Gebärdensprache bzw. für blinde und sehbehinderte Menschen an.

 

mind the gap

mind-the-gap ist ein künstlerisches Webprojekt zum Thema Behinderung. Das Projekt will behinderten wie nicht behinderten Künstler/innen eine Plattform bieten, Vernetzung und Kommunikation fördern und auch die Öffentlichkeit in diese Auseinandersetzung miteinbeziehen. mind-the-gap propagiert neben Selbstbestimmung und Selbstorganisation von behinderten Menschen einen offensiven Umgang mit dem Thema Behinderung.
  

Wien Museum – für alle Menschen ohne Beschäftigung

Ganzjährig haben Menschen gegen Vorlage der Arbeitslosen- oder Sozialhilfebestätigung oder des "Hunger auf Kunst&Kultur"-Passes freien Eintritt in alle Häuser des Wien Museums.