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  <title>ÖAR - die Dachorganisation</title>
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  <item rdf:about="http://www.oear.or.at/aktuelles/news/peer-counseling-ausbildung">
    <title>Peer Counseling - Ausbildung</title>
    <link>http://www.oear.or.at/aktuelles/news/peer-counseling-ausbildung</link>
    <description>Ende März startet in Wien eine Peer Counseling - Ausbildung. Peer Counseling ist sowohl Prinzip als auch Methode.

</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<div>
<p>"Peer" bedeutet gleichwertig sein, z.B. gleichaltrig, den selben (kulturellen)Hintergrund haben, oder in der selben Situation sein.</p>
<p>In diesem Zusammenhang heißt "Peer" eine Person, die dazu steht, eine Behinderung zu haben, und die somit eine gemeinsame Lebenserfahrung hat, nämlich die, mit einer Behinderung in der selben Gesellschaft zu leben. Die <a class="internal-link" href="PCAusschreibung.pdf">Ausschreibung (PDF, 113,3 KB)</a> gibt es auch im <a class="internal-link" href="PCAusschreibungLL.pdf">Leicht-Lesen-Format (PDF, 519,8 KB)</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>ÖAR Sekretariat</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-02-09T06:38:48Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oear.or.at/aktuelles/news/hofer-die-behindertenanwaltschaft-ein-wichtiges-instrumentarium-fuer-menschen-mit-behinderung">
    <title>Hofer: "Die Behindertenanwaltschaft- ein wichtiges Instrumentarium für Menschen mit Behinderung"</title>
    <link>http://www.oear.or.at/aktuelles/news/hofer-die-behindertenanwaltschaft-ein-wichtiges-instrumentarium-fuer-menschen-mit-behinderung</link>
    <description>Utl.: Stärkung der Kompetenzen des Behindertenanwaltes wünschenswert

(31.1./Wien/OTS/BMASK) - Vom 1. September 2011 bis 31. Jänner 2012 wurde der anerkannte Fachexperte Hansjörg Hofer aufgrund der Väterkarenz von Erwin Buchinger zum ersten stellvertretenden Behindertenanwalt bestellt. Anlässlich seiner Rückkehr in das Sozialministerium als leitender Beamter im Behinderten- und Sozialbereicht zieht Hansjörg Hofer nun Bilanz über seine Tätigkeit als weisungsfreier und unabhängiger Behindertenanwalt.

</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><span>
<p>In den letzten fünf Monaten konnte sich Hofer im Rahmen von Bürgersprechtagen und Hausbesuchen ein sehr konkretes Bild über die Bedürfnisse und berechtigten Forderungen von Menschen mit Behinderung machen. Die Anliegen, die an ihn herangetragen wurden, betrafen alle Lebensbereiche, wie etwa bauliche und insbesondere kommunikationstechnische Barrieren, Beschwerden über fehlende Strukturen zur schulischen Inklusion, Diskriminierungen am Arbeitsplatz und mangelnder Zugang zu Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft.</p>
<p>Gerade im Bildungsbereich sieht Hofer einen erheblichen Verbesserungsbedarf, insbesondere, in der Frage der Sonderschulen, der seitens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur auch bereits aufgegriffen wird. "Ich gehe davon aus, dass der soeben als Entwurf vorgelegte Nationale Aktionsplan für Menschen mit Behinderung die Öffentlichkeit lange beschäftigen und bei den zuständlichen Verantwortlichen zu einer breit gefächerten Diskussion führen wird ," so der stellvertretende Behindertenanwalt.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt war die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und die Selbstvertretung dieses Personenkreises sowie die volle Partizipation von Menschen mit Behinderung bei der Erstellung aller für sie relevanten Regelungen. Um dem Wort "Behindertenanwalt" gerecht zu werden, wäre es daher sehr wünschenswert, der Behindertenanwaltschaft zumindest im Bereich der Schlichtungsverfahren vor dem Bundessozialamt ein echtes Vertretungsrecht einzuräumen.</p>
<p>Die Praxis hat eindeutig gezeigt, dass die betroffenen Menschen, die sich an die Behindertenanwaltschaft wenden, eine Vertretung durch den Behindertenanwalt erwarten. Auch sollte zur Diskussion stehen, der Behindertenanwaltschaft entsprechende Befugnisse einzuräumen, um Diskriminierungen zu erfassen und effizient zu verfolgen, die eine größere Zahl an Menschen mit Behinderung betreffen. Hier regt der stellvertretende Behindertenanwalt an, die Zusammenarbeit mit der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zu forcieren.</p>
<p>Diese Aspekte werden auch in einer wissenschaftlichen Evaluierung des Behindertengleichstellungsrechtes angesprochen, die auf sozial- und rechtswissenschaftlicher Ebene die bisherigen Erfahrungen mit dem 2006 in Kraft getretenen Gleichstellungspakets für Menschen mit Behinderung feststellt. Das Schlichtungsverfahren vor dem Bundessozialamt wird in dieser Evaluierung als besonders gelungenes Good-Practice-Beispiel bezeichnet, als Optimierungspotenzial wird auf den fehlenden Anspruch auf Beseitigung und auf Unterlassung von Diskriminierungen verwiesen.</p>
<p>Die persönlichen Erfahrungen durch den direkten Kontakt mit Menschen mit Behinderung werden sich auf die Arbeit von Hofer im Sozialministerium positiv auswirken. Hofer bedankt sich abschließend bei Sozialminister Rudolf Hundstorfer und bei den Behindertenorganisationen für das in ihn gesetzte Vertrauen.</p>
</span></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>ÖAR Sekretariat</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-01-31T12:50:13Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oear.or.at/aktuelles/news/pflegegeld-hotlines">
    <title>Pflegegeld-Hotlines</title>
    <link>http://www.oear.or.at/aktuelles/news/pflegegeld-hotlines</link>
    <description>Durch das mit 1. Jänner 2012 in Kraft getretene Pflegegeld-Reformgesetz ist es auch zu neuen Zuständigkeiten für PflegegeldbezieherInnen gekommen. Telefon-Hotlines helfen weiter. </description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Call-Center-Nummern der</p>
<ul>
<li>Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter: Tel.: 050405 16390; Mo-Fr 8.00 bis 15.00 Uhr</li>
<li>Pensionsversicherungsanstalt: Tel.: 050303 27777; Mo-Do 7.00 bis 15.30 Uhr, Fr 7.00 bis 15.00 Uhr </li>
<li>Pflegetelefon: Tel.: 0800 201622;  Mo-Fr 8.00 bis 16.00 Uhr.  </li>
</ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>ÖAR Sekretariat</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-01-10T15:01:26Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oear.or.at/aktuelles/news/was-wir-uns-fuer-2012-wuenschen">
    <title>Was wir uns für 2012 wünschen</title>
    <link>http://www.oear.or.at/aktuelles/news/was-wir-uns-fuer-2012-wuenschen</link>
    <description>Das Verständnis für die Umsetzung von Barrierefreiheit ist in Österreich leider unterschiedlich gut oder schlecht - je nachdem. 
2011 mussten wir leider mehr anprangern als loben: den acht Nennungen in der ÖAR-Zeitung m o n a t in der "List of shame" - also Barrieren und Unverständnis - standen nur zwei "List of fame" - Beispiele für eine barrierefreie Umwelt gegenüber. 
2012 solls besser werden, das wünscht sich die m o n a t-Redaktion nicht nur vom Christkind, sondern von den Mitmenschen!</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>Besonders das "List of fame"-Beispiel in der Dezember/Jänner-Ausgabe von <strong>monat</strong> erregte gleich nach Erscheinen heftigen Unmut: Wir haben von der diesjährigen Landesausstellung im Archäologiepark Carnuntum berichtet, die sich unter anderem durch Unzugänglichkeit ausgezeichnet hat. </p>
<p>Eine Frau schrieb uns: "Die Dame an der Kassa hat dann zu mir (ich habe die Karten gekauft) noch gesagt, sie weise auf die Nichtzugänglichkeit hin, "damit er dann nicht traurig ist". Mit Argumenten wie "Die Römer haben eben nicht behindertengerecht gebaut" wurde sie mit ihrem Vorwurf der Diskriminierung nicht gehört.</p>
<p>Die "List of shame"  und die "List of fame" wird es auch in den monat-Ausgaben 2012 weiterhin geben. <a class="mail-link" href="mailto:bauer.presse@oear.or.at?subject=List of shame/List of fame">Schreiben</a> Sie uns, wenn Sie etwas freut oder ärgert!</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>ÖAR Sekretariat</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2011-12-20T14:34:15Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oear.or.at/aktuelles/teaser/fuer-mehr-selbstbewusstsein">
    <title>Für mehr Selbstbewusstsein!</title>
    <link>http://www.oear.or.at/aktuelles/teaser/fuer-mehr-selbstbewusstsein</link>
    <description>(DEZEMBER/JÄNNER) "Eine bunte Mischung" oder "spannende Referate" – so und ähnlich lauteten die Kommentare der TeilnehmerInnen der ÖAR‑Tagung "Inklusion ‑ Bewusstsein verändern und Ausbilden", dem "Nationalen Informationstag 2011". 

</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p>(red) Am Vormittag stand die Frage im Mittelpunkt, ob Bewusstseinsänderung durch Kampagnen möglich ist und vor allem wie. Sowohl von politischer Seite – hauptsächlich im Zuge von EU‑Themenjahren bzw. durch das Sozialministerium – gab es in den letzten Jahren eine Fülle von Kampagnen, mit denen das Bewusstsein der "breiten Masse" für jeweils ein spezielles Thema in die gewünschte Richtung gelenkt werden sollte. Aktuell und aus jüngster Zeit sind Spots und Sujets zum Thema "Arbeit" in Erinnerung, denn es ist noch immer evident, dass das Verständnis für ArbeitnehmerInnen mit Behinderung und die Motivation für eine Anstellung äußerst gering sind.</p>
<p>Einen interessanten Gegenpart bot die Einspielung von Spots von drei Mitgliedsorganisationen der ÖAR: Während der Österreichische Blinden‑ und Sehbehindertenverband (ÖBSV) und die Hilfsgemeinschaft der Blinden‑ und Sehschwachen für mehr Verständnis für ihre Zielgruppe warben, widmete sich der Österreichische Zivilinvalidenverband (ÖZIV) der Barrierefreiheit allgemein.</p>
<p><b>Wies so läuft</b></p>
<p>Kommunikationsprofi Dietmar Ecker (Agentur Ecker &amp; Partner) präsentierte mit seinem äußerst kurzweiligen Referat die Antwort auf die Frage "Kann Inklusion mit Kampagnen beschleunigt werden – wie verändert man Bewusstsein?"</p>
<p>Welche emotionalen Voraussetzungen bestehen für erfolgreiche Kampagnen? Meinungsbildung setzt Information voraus. Das ist aber in der Regel nicht gegeben, denn Meinung wird gerne auf Basis von Vorurteilen, Stimmungen und Vermutungen abgegeben. Ebenso unterliegt Meinung einfach einer aktuellen Tagesverfassung oder man schließt sich derjenigen von Nachbarn oder Arbeitskollegen an. Im aller wenigsten Fall basiert Meinung also auf gesichertem Wissen – emotionaler Faktoren überwiegen.</p>
<p>Massenkommunikation ist daher nie rational. Das, was wir in der Massenkommunikation als Meinung bezeichnen, ist meistens undifferenziert, leicht zuordenbar und trivial.</p>
<p>Für das Thema Behinderung nannte Ecker zwei Vorurteile in den Köpfen der Menschen, die seiner Meinung nach das größte Hindernis darstellen. Vorurteil 1: Die Schaffung von Werten beruht auf "körperlicher Leistung". Das stimmt wirtschaftlich schon lange nicht mehr. Die Zukunft der Gesellschaft liegt vor allem in der Wertschöpfung durch geistige Arbeit.</p>
<p>Vorurteil 2 ergibt sich aus Vorurteil 1: Menschen mit Behinderung können weniger leisten und sind vordergründig hilfsbedürftig. Die Kommunikationsunfähigkeit und Hilflosigkeit der Gesellschaft führt zur Isolation von Menschen mit Behinderung. Es gibt eine Reihe von Ängsten, die bei jedermann vorhanden sind und die konkret sind, wie etwa die Angst, krank, gelähmt, blind oder arm zu sein – daraus resultiert auch Angst vor tatsächlich Benachteiligten. Dazu kommt die Angst davor, im Umgang mit Menschen mit Behinderung Fehler zu machen. Daraus wiederum ergeben sich Berührungsängste. <b></b></p>
<p><b>Angst ist eine schlechte Motivation</b></p>
<p>Resumeé: Wer Angst hat, verdrängt oder bekämpft die Ursache der Angst oder es findet sich eine Schublade, in der die Ursache nicht bedrohlich wirkt, sondern sogar das eigene Verhalten stärkt. Die Schublade ist definiert: "Es ist eine gute Tat, Menschen mit Behinderung zu helfen." Rund 95 % der ÖsterreicherInnen sind dieser Meinung. Mit anderen Worten:</p>
<p>Die Funktion der Schublade, "Spende und Hilfsbedürftigkeit" ist stabilisierend. Sie wirkt der Angst entgegen und vermittelt dem Spendenden und Helfenden das Gefühlt der Überlegenheit.</p>
<p>Anderseits weiß aber die Bevölkerung um die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung bescheid. Das ist zwar einerseits gut, weil es Potential zur Verbesserung gibt und berechtigte Forderungen gesellschaftliche Unterstützung finden, aber anderseits kontraproduktiv, weil sie als theoretisch gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft noch immer das Etikett "hilfsbedürftig" tragen.</p>
<p><b>Selbstbewusstsein ist gefragt!</b></p>
<p>Wie kann man dem entgegenwirken? Ecker definiert eine Kernaussage: "Es muss endlich darum gehen, was Menschen können und nicht darum, was sie nicht können!" Wenn man also selbstbewusst über sich selbst spricht und zeigt, was man kann und nicht, was man nicht kann, hilft man den anderen, nimmt Berührungsängste und wirkt dem Helfersyndrom entgegen. Aktuelle, aber auch historische Beispiele berühmter Persönlichkeiten beweisen dies. Menschen wie Frida Kahlo, Franklin D. Roosevelt, Sir Isaac Newton aber Stephen Hawking sind durch ihre Fähigkeiten im Gedächtnis der Menschen und nicht dadurch, weil sie behindert waren bzw. sind.</p>
<p>Man kann, so resümierte Ecker abschließend, durch Kommunikation das Bewusstsein verändern. Allerdings braucht eine erfolgreiche Kommunikation Selbstbewusstsein und eine Kommunikationskampagne darf nicht ein weiterer Betrag zum Fremdbestimmten Selbstbild sein.</p>
<p>Der Nachmittag der ÖAR‑Tagung war Fragen der Ausbildung für inklusive Bildung gewidmet.</p>
<p>Alle vorhandenen Referate sind auf der ÖAR‑Internetseite zum <a class="external-link" href="http://www.oear.or.at/oear-info/Sekretariat/oar-veranstaltungen">Download </a>bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>ÖAR Sekretariat</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2011-12-20T12:11:24Z</dc:date>
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